Gründung

Das lederverarbeitende Handwerk hat seit Generationen eine wichtige tragende Rolle im Westerwald gespielt. Anfangs waren es nur einzelne Handwerker, welche den Beruf des Sattlers ausübten. Sie fertigten und reparierten das Zaumzeug, die Sättel und das Pferdegeschirr für die Arbeitstiere auf den Bauernhöfen. In Hachenburg entwickelten sich Anfang des 19.Jahrhunderts größere Betriebe, welche sich dann auch auf das Herstellen von Taschen, Hüllen, Etuis, Gewehr-/Pistolenfutterale für Jagd, Militär und Messtechnik spezialisierten. Hierzu zählte unter anderem die Firma Genschow, später Dynamit-Nobel.



In den Glanzzeiten verdienten mehr als 300 Mitarbeiter dort ihren Unterhalt. 1977 sah sich Dynamit-Nobel jedoch gezwungen die Produktion wegen Unrentabilität zu schließen. Herr Istel, damals dort als Bürokaufmann angestellt, entschloss sich den Maschinenpark samt eines abgespeckten Teils der Belegschaft zu übernehmen, und siedelte in eine provisorische, angemietete Halle nach Nister um. 10 Jahre später bezog dieser dann die neu erbaute Produktionshalle in Herschbach. Im März 2003 übernahm der seit 1988 Betriebszugehörige Fertigungsleiter M. Martin den Betrieb, welcher jetzt unter "Lematex, Michael Martin" firmiert. Ihm gelang es mit einem neuen Betriebskonzept (weniger, aber dafür hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter, flexiblere Arbeitszeiten, geringerer Material Lagerbestand, verbesserte und schnellere Arbeitsabläufe, ohne Qualitätseinbusen, neue Produktschiene und damit auch Öffnung zum Privatkunden,etc.) die Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Fernen Osten und den ehemaligen Ostblockstaaten aufrechterhalten zu können.


  

LEMATEX
Michael Martin
Bleichstrasse 33
56249 Herschbach

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